Aus dem Pschyrembel Verlag

Herausgegeben von Wolfgang Lehmann und Markus Tingart

Akzessorische Fußwurzelknochen

Geschrieben von: Priv.-Doz. Dr. Jürgen Götz
Aktualisiert: 01.03.2020

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Os trigonum – Einlagenversorgung

Konservativ

Bevorzugt

Os trigonum – Ruhigstellung und analgetisch...

Konservativ

Os tibiale externum – Einlagenversorgung

Konservativ

Os trigonum – offene Resektion

Operativ

Bevorzugt

Os trigonum – endoskopische (arthroskopisch...

Operativ

Os tibiale externum – offene Resektion

Operativ

Bevorzugt

Bewertung

Bevorzugte Therapie

  • einfach und schnell

Eingeschränkt empfohlen

  • Bei beschwerdeverursachender Pathologie kann nach Beendigung der Ruhigstellung ein Rezidiv drohen.

Eingeschränkt empfohlen

  • Adressierung lediglich der begleitenden Knick-Senkfuß-Komponente

Bevorzugte Therapie

  • bei Os trigonum

Eingeschränkt empfohlen

  • hohe Lernkurve

Bevorzugte Therapie

  • bei Os tibiale externum

Indikation

  • symptomatisches Os trigonum

  • symptomatisches Os trigonum

  • Os tibiale externum mit Knick-Senkfuß oder Knick-Plattfuß

  • symptomatisches Os trigonum ohne Besserung unter konservativer Therapie

  • symptomatisches Os trigonum ohne Besserung unter konservativer Therapie

  • symptomatisches Os tibiale externum ohne Besserung unter konservativer Therapie

Kontraindikation

  • keine

  • Thromboserisiko

  • keine

  • allgemeine Kontraindikation für OP aufgrund Risikoprofil

  • keine ausreichende Diagnosesicherung

  • allgemeine Kontraindikation für OP aufgrund Risikoprofil

  • keine ausreichende Diagnosesicherung

  • allgemeine Kontraindikation für OP aufgrund Risikoprofil

  • keine ausreichende Diagnosesicherung

Vorteil

  • schnelle, einfache, kostengünstige Therapie

  • Reduktion von Schmerzen und Entzündung durch Ruhigstellung

  • Durch Anhebung des Fußlängsgewölbes flacht sich i. d. R. auch die knöcherne Prominenz des Os tibiale externum ab.

  • Entlastung der Tibialis-posterior-Sehne

  • einfache Prozedur

  • beschleunigte Rekonvaleszenz

  • geringeres Risiko für Entwicklung einer Wundheilungsstörung

  • einfache Prozedur

Nachteil

  • notwendige Patientencompliance

  • lange Therapiedauer (3–4 Wochen) mit entsprechender AU (Arbeitsunfähigkeit)

  • Thromboserisiko, daher Thromboseprophylaxe notwendig

  • Os tibiale externum weiterhin vorhanden

  • lediglich Ausstattung mit 2 Paar Einlagen/Jahr

  • notwendige Patientencompliance

  • Wundheilungsstörung

  • Vernarbung

  • Irritation Gefäß-Nerven-Bündel durch Narbenbildung

  • notwendige Weichteilresektion zur Schaffung einer Übersicht

  • ggf. längere Operationsdauer

  • Wundheilungsstörung

  • Vernarbung

  • Irritation des Gefäß-Nerven-Bündels durch Narbenbildung

  • Es kann nach der OP mehrere Monate bis zur Beschwerdefreiheit dauern!

Über die Autoren

Akzessorische Fußwurzelknochen